CMS konfigurieren
CMS und Templates einrichten
1. Vorlagen für die benötigten Seitentypen prüfen
Prüfen Sie, ob das CMS Vorlagen für die geplanten Seiten bereitstellt oder entsprechend angepasst werden kann. Dazu gehören Antwortseiten, Leistungsseiten, Bereiche mit häufig gestellten Fragen, Begriffssammlungen und Ratgeberseiten.
Vergleichen Sie die vorhandenen Vorlagen mit dem vorgesehenen Aufbau dieser Seiten. Halten Sie fest, welche Inhaltselemente fehlen und welche Vorlagen angepasst oder neu angelegt werden müssen.
2. Die benötigten Inhaltselemente in den Vorlagen vorsehen
Legen Sie für jeden Seitentyp fest, welche Inhaltselemente benötigt werden und an welcher Stelle sie erscheinen. Dazu gehören:
- die Hauptüberschrift der Seite;
- eine kurze Antwort auf die zentrale Nutzerfrage;
- Definitionen;
- der ausführliche Haupttext;
- Quellen und Belege;
- Fragen mit zugehörigen Antworten;
- eine Zusammenfassung.
Richten Sie im CMS passende Möglichkeiten ein, diese Inhalte einzugeben und zu bearbeiten. Die Vorlage soll die Angaben anschließend in der vorgesehenen Reihenfolge auf der Seite darstellen. Zusammengehörige Aussagen, Erklärungen und Einschränkungen stehen dabei beieinander.
3. Die veröffentlichten Seiten kontrollieren
Prüfen Sie an Beispielseiten, ob Überschriften, Listen und Tabellen auch im Quelltext als solche gekennzeichnet sind. Die Überschriftenebenen müssen der Gliederung des Textes entsprechen.
Kontrollieren Sie außerdem die Alternativtexte, also die textlichen Beschreibungen der Bildinhalte, und die internen Links. Prüfen Sie, ob die im CMS eingetragenen Angaben vollständig übernommen werden und die Links auf die vorgesehenen Seiten führen.
Wiederholen Sie diese Kontrolle mit den unterschiedlichen Seitentypen, für die Sie Vorlagen eingerichtet haben.
4. Strukturierte Daten zentral pflegen und passend zur Seite ausgeben
Legen Sie im CMS fest, welche gespeicherten Angaben als strukturierte Daten ausgegeben werden. Strukturierte Daten beschreiben Inhalte zusätzlich in einer für Programme lesbaren Form, beispielsweise im Format JSON-LD. Die Abkürzung steht für „JavaScript Object Notation for Linked Data“.
Richten Sie die Vorlagen so ein, dass jede Seite die zu ihrem Inhalt passenden Daten erhält. Sichtbare Texte und strukturierte Daten sollen möglichst aus denselben gespeicherten Angaben entstehen. Wird eine Angabe geändert, kann die Änderung dadurch in beide Ausgaben übernommen werden.
Prüfen Sie anschließend, ob die erzeugten Daten technisch korrekt sind und mit dem sichtbaren Seiteninhalt übereinstimmen.
5. Baukastenfunktionen und Erweiterungen prüfen
Kontrollieren Sie die eingesetzten Baukastenfunktionen, sogenannte Pagebuilder, und Erweiterungen, sogenannte Plugins. Prüfen Sie, ob diese unnötigen Code oder wiederholte Standardtexte erzeugen.
Achten Sie außerdem darauf, ob gleiche Inhaltselemente durch unterschiedliche Vorlagen oder Erweiterungen unterschiedlich gekennzeichnet werden. Korrigieren Sie widersprüchliche oder doppelte Ausgaben in den betreffenden Einstellungen oder Vorlagen.
Prüfen Sie nach den Änderungen erneut die betroffenen Seiten. Die Inhalte müssen vollständig bleiben, die Gliederung muss erkennbar sein und die Bedienelemente müssen weiterhin funktionieren.
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