KI-Klartext-Methode: Roadmap für die Optimierung

KI-Klartext-Methode als Roadmap in elf Schritten
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1. Makrokontext und Makrosemantik klären

Für welche konkrete Nutzerfrage soll die Website oder einzelne Seite als Quelle dienen?

Zunächst wird festgelegt, an wen sich die Seite richtet, welche Frage sie beantwortet und welchen Zweck sie erfüllt. Diese Angaben bilden den Makrokontext. Anschließend werden die wichtigsten Aussagen formuliert, mit denen die Seite ihre Frage beantwortet. Diese Kernaussagen bilden die Makrosemantik.

So legen Sie fest, welche Nutzerfrage Ihre Seite beantworten soll und welche Informationen Ihre Zielgruppe dafür benötigt.
Fortschrittsgrafik der elf Schritte; Schritte 1–2 blau hervorgehoben

2. Informationsarchitektur festlegen

Wie muss die Website aufgebaut sein, damit jede Seite eine klare Aufgabe erfüllt und als eigenständige Quelle genutzt werden kann?

Die Informationsarchitektur legt fest, welche Inhalte auf welche Seiten gehören. Hauptthemen, Unterthemen und Nutzerfragen werden sinnvoll verteilt. Interne Links verbinden Übersichtsseiten mit weiterführenden Erklärungen, Beispielen und Definitionen.

So ordnen Sie Ihre Themen und Nutzerfragen den Seiten Ihrer Website zu und verbinden die Inhalte durch Links.
Fortschrittsgrafik der elf Schritte; Schritte 1–3 blau hervorgehoben

3. Antwortseiten erstellen

Wie muss eine Seite aufgebaut sein, damit sie eine konkrete Nutzerfrage vollständig beantwortet?

Jede Antwortseite beginnt mit den wichtigsten Informationen zur Frage. Danach folgen die Erklärungen, Beispiele und Belege. Zwischenüberschriften zeigen, welche Frage der folgende Abschnitt beantwortet. Gilt eine Antwort nur unter bestimmten Voraussetzungen, werden diese direkt bei der Antwort genannt.

So ordnen Sie Antworten, Erklärungen, Beispiele und Belege auf einer Seite an.
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4. Content-Audit: die sprachliche Prüfung

Welche vorhandenen Texte sind unklar, zu lang, zu werblich, veraltet oder nicht ausreichend belegt?

Beim Content-Audit werden die bestehenden Inhalte systematisch geprüft. Für jede Seite wird festgehalten, welche Aussagen verständlicher formuliert, gekürzt, aktualisiert oder belegt werden müssen. Fehlende Informationen und unnötige Wiederholungen werden ebenfalls erfasst.

So prüfen Sie Ihre vorhandenen Texte und halten fest, welche Inhalte überarbeitet werden müssen.
Fortschrittsgrafik der elf Schritte; Schritte 1–5 blau hervorgehoben

5. Informationen verdichten und ausgewogen formulieren

Wie lassen sich die wichtigsten Informationen verständlich formulieren und sinnvoll auf der Seite anordnen?

Die zentralen Aussagen stehen früh im Text. Unnötige Wiederholungen und allgemeine Werbeversprechen werden entfernt oder durch konkrete Angaben ersetzt. Vorteile, Voraussetzungen und Einschränkungen werden zusammen dargestellt, damit die Aussagen nicht einseitig oder irreführend sind.

So kürzen Sie Ihre Texte und stellen Vorteile, Voraussetzungen und Einschränkungen verständlich dar.
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6. Erklärungen einfügen

Erklärt die Seite, wie etwas funktioniert, warum es relevant ist und unter welchen Bedingungen eine Aussage gilt?

Die Texte werden um die benötigten Erklärungen ergänzt. Sie beschreiben Abläufe, Ursachen und Zusammenhänge, statt nur Eigenschaften oder Leistungen aufzuzählen. Bedingungen stehen bei den Aussagen, für die sie gelten.

So erklären Sie, wie etwas funktioniert, warum es relevant ist und unter welchen Bedingungen Ihre Aussagen gelten.
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7. Aktualität, E-E-A-T und Belege absichern

Sind die Inhalte aktuell, nachvollziehbar belegt und als vertrauenswürdige Quelle erkennbar?

Veraltete Angaben werden korrigiert und fachliche Aussagen mit passenden Nachweisen belegt. Autorenangaben, Qualifikationen und Referenzen machen erkennbar, wer für die Inhalte verantwortlich ist und welche Erfahrung dahintersteht. E-E-A-T fasst Erfahrung, Fachwissen, fachliche Anerkennung und Vertrauenswürdigkeit zusammen.

So prüfen Sie die Aktualität Ihrer Inhalte, belegen fachliche Aussagen und machen die Qualifikation der Autoren sichtbar.
Fortschrittsgrafik der elf Schritte; Schritte 1–8 blau hervorgehoben

8. Semantisches HTML umsetzen

Ist die Gliederung der Seite auch im Quelltext erkennbar?

Semantisches HTML kennzeichnet die Funktion der einzelnen Seitenbestandteile. Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen und Formulare erhalten die passenden HTML-Elemente. So bleibt auch beim technischen Auslesen erkennbar, welche Informationen zusammengehören.

So kennzeichnen Sie Überschriften, Absätze und weitere Seitenbestandteile mit den passenden HTML-Elementen.
Fortschrittsgrafik der elf Schritte; Schritte 1–9 blau hervorgehoben

9. Noisy Tokens und Boilerplate reduzieren

Enthält die Website unnötigen Code oder wiederkehrende Texte, die das Erkennen des Hauptinhalts erschweren?

„Noisy Tokens“ bezeichnet hier Text- und Codebestandteile, die für die jeweilige Frage wenig Information liefern. Boilerplate umfasst wiederkehrende Elemente wie Navigation, Fußbereich und allgemeine Hinweise. Unnötige Bestandteile werden reduziert; notwendige Seitenelemente werden vom Hauptinhalt klar unterschieden.

So reduzieren Sie unnötigen Code und trennen wiederkehrende Seitenelemente vom Hauptinhalt.
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10. JSON-LD einsetzen

Ergänzen die strukturierten Daten den sichtbaren Inhalt der Seite und stimmen sie mit ihm überein?

JSON-LD ist ein Datenformat, mit dem Informationen zusätzlich für Programme gekennzeichnet werden. Damit lässt sich beispielsweise festhalten, welche Angaben zu einem Produkt gehören oder welche Antwort eine bestimmte Frage beantwortet. Die Daten werden passend zum Seiteninhalt erstellt und bei Änderungen mitgepflegt.

So ergänzen Sie Ihre Seiten mit passenden strukturierten Daten in JSON-LD.
Fortschrittsgrafik der elf Schritte; Schritte 1–11 blau hervorgehoben

11. CMS und Templates einrichten

Kann das CMS den festgelegten Seitenaufbau auch bei neuen Inhalten und späteren Änderungen zuverlässig beibehalten?

Im CMS werden Vorlagen für die verschiedenen Seitentypen angelegt. Eine Vorlage gibt vor, wo Überschriften, Texte, Definitionen und Quellen auf einer Seite stehen. Für eine neue Seite wird die passende Vorlage ausgewählt und mit Inhalten gefüllt. So muss der Seitenaufbau nicht jedes Mal neu festgelegt werden.

So richten Sie Ihr CMS ein, damit neue Seiten dem festgelegten Aufbau folgen.
Porträt von Hans Bordin

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Quellen und Belege