KI-Klartext-Methode: Roadmap für die Optimierung


1. Makrokontext und Makrosemantik klären
Für welche konkrete Nutzerfrage soll die Website oder einzelne Seite als Quelle dienen?
Zunächst wird festgelegt, an wen sich die Seite richtet, welche Frage sie beantwortet und welchen Zweck sie erfüllt. Diese Angaben bilden den Makrokontext. Anschließend werden die wichtigsten Aussagen formuliert, mit denen die Seite ihre Frage beantwortet. Diese Kernaussagen bilden die Makrosemantik.

2. Informationsarchitektur festlegen
Wie muss die Website aufgebaut sein, damit jede Seite eine klare Aufgabe erfüllt und als eigenständige Quelle genutzt werden kann?
Die Informationsarchitektur legt fest, welche Inhalte auf welche Seiten gehören. Hauptthemen, Unterthemen und Nutzerfragen werden sinnvoll verteilt. Interne Links verbinden Übersichtsseiten mit weiterführenden Erklärungen, Beispielen und Definitionen.

3. Antwortseiten erstellen
Wie muss eine Seite aufgebaut sein, damit sie eine konkrete Nutzerfrage vollständig beantwortet?
Jede Antwortseite beginnt mit den wichtigsten Informationen zur Frage. Danach folgen die Erklärungen, Beispiele und Belege. Zwischenüberschriften zeigen, welche Frage der folgende Abschnitt beantwortet. Gilt eine Antwort nur unter bestimmten Voraussetzungen, werden diese direkt bei der Antwort genannt.

4. Content-Audit: die sprachliche Prüfung
Welche vorhandenen Texte sind unklar, zu lang, zu werblich, veraltet oder nicht ausreichend belegt?
Beim Content-Audit werden die bestehenden Inhalte systematisch geprüft. Für jede Seite wird festgehalten, welche Aussagen verständlicher formuliert, gekürzt, aktualisiert oder belegt werden müssen. Fehlende Informationen und unnötige Wiederholungen werden ebenfalls erfasst.

5. Informationen verdichten und ausgewogen formulieren
Wie lassen sich die wichtigsten Informationen verständlich formulieren und sinnvoll auf der Seite anordnen?
Die zentralen Aussagen stehen früh im Text. Unnötige Wiederholungen und allgemeine Werbeversprechen werden entfernt oder durch konkrete Angaben ersetzt. Vorteile, Voraussetzungen und Einschränkungen werden zusammen dargestellt, damit die Aussagen nicht einseitig oder irreführend sind.

6. Erklärungen einfügen
Erklärt die Seite, wie etwas funktioniert, warum es relevant ist und unter welchen Bedingungen eine Aussage gilt?
Die Texte werden um die benötigten Erklärungen ergänzt. Sie beschreiben Abläufe, Ursachen und Zusammenhänge, statt nur Eigenschaften oder Leistungen aufzuzählen. Bedingungen stehen bei den Aussagen, für die sie gelten.

7. Aktualität, E-E-A-T und Belege absichern
Sind die Inhalte aktuell, nachvollziehbar belegt und als vertrauenswürdige Quelle erkennbar?
Veraltete Angaben werden korrigiert und fachliche Aussagen mit passenden Nachweisen belegt. Autorenangaben, Qualifikationen und Referenzen machen erkennbar, wer für die Inhalte verantwortlich ist und welche Erfahrung dahintersteht. E-E-A-T fasst Erfahrung, Fachwissen, fachliche Anerkennung und Vertrauenswürdigkeit zusammen.

8. Semantisches HTML umsetzen
Ist die Gliederung der Seite auch im Quelltext erkennbar?
Semantisches HTML kennzeichnet die Funktion der einzelnen Seitenbestandteile. Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen und Formulare erhalten die passenden HTML-Elemente. So bleibt auch beim technischen Auslesen erkennbar, welche Informationen zusammengehören.

9. Noisy Tokens und Boilerplate reduzieren
Enthält die Website unnötigen Code oder wiederkehrende Texte, die das Erkennen des Hauptinhalts erschweren?
„Noisy Tokens“ bezeichnet hier Text- und Codebestandteile, die für die jeweilige Frage wenig Information liefern. Boilerplate umfasst wiederkehrende Elemente wie Navigation, Fußbereich und allgemeine Hinweise. Unnötige Bestandteile werden reduziert; notwendige Seitenelemente werden vom Hauptinhalt klar unterschieden.

10. JSON-LD einsetzen
Ergänzen die strukturierten Daten den sichtbaren Inhalt der Seite und stimmen sie mit ihm überein?
JSON-LD ist ein Datenformat, mit dem Informationen zusätzlich für Programme gekennzeichnet werden. Damit lässt sich beispielsweise festhalten, welche Angaben zu einem Produkt gehören oder welche Antwort eine bestimmte Frage beantwortet. Die Daten werden passend zum Seiteninhalt erstellt und bei Änderungen mitgepflegt.

11. CMS und Templates einrichten
Kann das CMS den festgelegten Seitenaufbau auch bei neuen Inhalten und späteren Änderungen zuverlässig beibehalten?
Im CMS werden Vorlagen für die verschiedenen Seitentypen angelegt. Eine Vorlage gibt vor, wo Überschriften, Texte, Definitionen und Quellen auf einer Seite stehen. Für eine neue Seite wird die passende Vorlage ausgewählt und mit Inhalten gefüllt. So muss der Seitenaufbau nicht jedes Mal neu festgelegt werden.

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